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Warum müssen Gehäuse heute alle versteckte Schnappverschlüsse haben? Ich finde diesen Mangel an Schrauben beklagenswert.

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@mardor Heute? Ich hatte mal ein IBM PS/2 Model 55. Da bekam man -wenn ich es recht erinnere- bis auf das Mainboard alles raus ohne Werkzeug. Die Schnappmechaniken war "blau" farbkodiert.

@adorfer Eben. Das war maximal wartungsfreundlich. Da musste man nicht erraten, an welcher undokumentierten Stelle man das Gehäuse mit großer Kraft zusammendrücken muss, um ein dünnes Spezialwerkzeug einzuführen, das gleichzeitig mehrere verborgene Laschen zurückdrückt.

@mardor Du klingst so als hättest Du gerade einen Unifi-AP von Ubiqiti von der Decke demontiert.

@mardor Wegen der geplanten Obsoleszenz. Deswegen wurde der Kunststoff ja auch mit einem Verfallsdatum versehen, damit beim Öffnen es auf jeden Fall zerbröselt.

@katzenjens Genau das ist mir mit meinem alten Laminiergerät passiert. Beim Aufschrauben drehte sich nicht die Schraube aus dem Kunststoff, sondern die ganze Gegenseite brach rings um die Schraube weg.

@mardor Gleiches ist mir bei meinem Dyson Sauger passiert. Nach 5 Jahren zerbröselt das Teil einfach.

@katzenjens Wobei zerbröselnder Kunststoff ja immer noch weniger eklig ist als eine ehemals rutschfeste Gehäuseoberfläche, die sich nach ein paar Jahren in eine klebrige Paste umwandelt. Hallo Firma DELL :-/.

@mardor Gleiches mit diversen Mäusen und Oral B Zahnbürsten.

@katzenjens Und der Teerfleckenentferner, mit dem man den Schmier loswerden soll, kostet mehr, als die meisten Kleingeräte wert sind.

@mardor Trotzdem ein guter Tipp. Ich habe bisher mit Isopropanol eher mittelgute Ergebnisse gehabt.

@katzenjens Das geht aber auch. Zuerst Isopropanol, um den losen Schmier herunterzubekommen, und anschließend dünn Silikonöl auftragen, damit die neue Oberfläche nicht mehr so klebt.

@mardor Das ist für riemengetriebene Teile, wo sich der Riemen in zähen Schleim verwandelt hat, nicht ratsam. 😂 Und mit Isopropanol bleibt es eine klebrige Angelegenheit. Werde mich mal schlau machen, was in diesem Teerentferner drin ist und ob er Kunststoffe angreift. Weil ich öfter solche Dinge habe, lohnt sich das vermutlich.

@katzenjens Mehr, als dass „Kohlenwasserstoffe“ enthalten sind und dass das Zeug dich nach dem Verschlucken oder Einatmen möglicherweise umbringt, steht im Sicherheitsdatenblatt nicht drin.
sdb.sonax.biz/sdb/03342000/DE/

@mardor Genau das habe ich hier auch auf. Weil ich wollte wissen, ob das so aggressiv wie z.B. Aceton ist. Naja, umme 10€ kann man ja mal ausprobieren.

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