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Kennt ihr das, ihr wollt arbeiten und dann denkt ihr euch fuck fuck fuck, in wenigen Jahren ist die Welt und die vielleicht DE gar nicht mehr vernünftig bewohnbar und die soziale Spaltung steigt gerade ins unermessliche und es wird zu voll viel Elend führen und es gibt keine linke Bewegung, die dem wirklich was entgegensetzen könnte und eigentlich müsste man alles schmeißen um irgendwas* zu tun.

*Keine Ahnung was das ist.

· · Web · 8 · 26 · 45

@sonjalemke Fühle ich jeden Tag. Krieg, soziale Spaltung und die Klimakatastrophe heizen an. Hab auch große Sorgen, dass die im Herbst zwangsläufig anstehenden Verteilungskämpfe ganz schnell von rechts unterlaufen werden. Sehe im Moment weder die LINKE noch die gesell. Linke in der Lage diese Kämpfe zu führen.

@j_koestering Ja, bei mir ist das an unterschiedlichen Tagen unterschiedlich schlimm. Wenn wie heute wieder geiles Wetter ist der Straßenbaum unten weiter vertrocknet, dann ist es bei mir besonders schlimm...

und es ist einfach so bitter, dass es keine wirklich ernstzunehmende Bewegung in irgendeiner Form gibt. Hab das Gefühl, da ist sogar noch weniger als vor Corona...

@sonjalemke @j_koestering Vielleicht haben alte, starre Bewegungen auch einfach ausgedient, weil es flexibles Miteinander unterschiedlichster Gruppen braucht?

@IsabelleV vermute, dass es viele sind. wenn wir wüssten was das "irgendwas" genau ist, dann könnten wir einfach wirklich schmeißen und damit loslegen und dann wird alles gut oder so😭

@sonjalemke Ich wünschte, dass es viele wären. Eine friedliche Bewegung, #Mutwinter statt "Wutwinter", oder so, für Degrowth und sozial gerechten Klimaschutz, so riesig, dass Regierungsparteien und Zweifler uns, bzw die wissenschaftlichen Fakten und die logischen Folgen daraus nicht mehr übersehen könnten. Fürchte aber es sind noch viel zu viele, die das für Dooming halten. Ua weil zB in der Hauptnachrichten nicht wirklich Klartext geredet wird, worauf wir zusteuern, eher im Gegenteil (es ist echt wie "don't look up" im Reallife...) Und desw denkt die Mehrheit fatalerweise "dann kann es ja nicht so schlimm sein..." :/

@IsabelleV Find den ein super Konzept. Klingt total toll. Wäre das richtige wieder alle wichtigen sozialen Bewegungen zu stärken. (sowohl Klima, als auch links, sozial)

@sonjalemke ja, geht mir auch so und habe deshalb vor einem Jahr meinen Job hingeschmissen. Mit 55.

Dank einer fällig gewordenen Lebensversicherung kann ich mir das Risiko (noch) leisten. Ziel: meine langjährige Expertise in der Software - Entwicklung für #Nachhaltigkeit einzusetzen.

Mit @stephan324ppm habe ich einen Mitstreiter gefunden und wir arbeiten daran, unser Netzwerk zu vergrößern.

1. Schritt war eine eigene Mastodon Instanz zum Thema #Nachhaltigkeit und #Klimakrise.

@sonjalemke Mir hilft, nicht auf den perfekten, großen, "sicheren" Zeitpunkt zu warten, an dem alle (oder Linke) tun. Der kommt nie.

Klein anfangen, aber anfangen. Drüber reden. Sich #vernetzen.
Jeder kleine Schritt bringt einen näher an die #Lösung. Es braucht ca. 20% early adopters, dass etwas Mainstream wird. Und eine Menge Menschen tun, weltweit. Die motivieren mich.

@sonjalemke Aufgrund meiner Depression habe ich beschlossen, dass mir einfach alles egal ist. Lese kaum noch Nachrichten und möchte von der restlichen Welt so wenig wie möglich mitbekommen.

Ignoranz ist für mich die gesündere Alternative zu diesem Fatalismus, der überall verbreitet wird.

@fab Verstehe ich irgendwo, aber nichts zu machen und es zu ignorieren ist für mich noch schlimmer als sich dem auszusetzen.

@sonjalemke Muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Abgesehen davon wüsste ich nicht, was man machen soll. Denn wahnsinnigen Massenmörder Putin kann ich nicht aufhalten und gegen den Klimawandel kann ich auch nichts machen.

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